Ein kleiner Beitrag zum Vorlesetag

Kaum hat man sich abends die grüne Kleidung vom St. Patrick’s Day ausgezogen, ist zu Bett gegangen und hat halbwegs gut geschlafen, ist er auch schon da: Der Vorlesetag! Fast möchte eins sagen, dass es gerade in Zeiten wie diesen…. Tatsächlich ist vorlesen aber zu jeder Zeit wichtig. Egal ob die Zeiten gerade gut, schlecht oder schlicht herausfordernd sind. Der 18. März ist in jedem Fall eine gute Gelegenheit an die Bedeutung des Vorlesens zu erinnern.

Auch diesmal freut es mich, mich wieder daran zu beteiligen. Meine Wahl fiel in diesem Jahr auf „Das kunstseidene Mädchen“ von Irmgard Keun. Der Roman ist vor genau 90 Jahren entstanden und hat nichts von seinem Zauber und seiner Echtheit eingebüßt. Kurz zum Inhalt: Im Mittelpunkt steht die 18-jährige Ich-Erzählerin Doris, deren Ziel es ist „ein Glanz“ zu werden. Sie beschreibt ungeschönt, auf welche Weise sie sich anfangs daheim in der Provinz und nach einem Diebstahl in der Großstadt Berlin über Wasser hält. Ich meine, dass an verbrannte Autor:innen, wie Irmgard Keun, immerzu erinnert werden sollte. Das mache ich hiermit und empfehle dieses und ihre anderen Bücher zu lesen.

Viel Vergnügen!

Irmgard Keun: Das kunstseidene Mädchen, gelesen von Karin Fenz

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